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B-Profil - Global Studies

Anforderungen der Zukunft

Übersicht B-Profil

Leistungskurs: Geographie
Grundkurse: Politik und Englisch

Die Welt steht vor großen Herausforderungen und das nicht erst seit Corona. Die drängendsten Probleme unserer Zeit, Klimawandel, Armut und Hunger, Ressourcenknappheit, Bildungsmangel, inner- und zwischenstaatliche Konflikte, die politische Instabilität in vielen Staaten usw. sind Themen des Geographie- und Politikunterrichts. Die Weltsprache Englisch passt bei derart internationalen Themen natürlich hervorragend ins Profil B.
Interessieren Dich die Probleme des 21. Jahrhunderts?

Ich würde immer wieder das B-Profil wählen, weil

die Kombination aus Geographie, Politik und Englisch sehr gut harmoniert und man in diesem Profil einiges lernt, was für unsere Zukunft sehr relevant ist. (Charleen B.)

Möchtest Du gut auf das Studium vorbereitet sein und Deine Fähigkeiten in der Sprache der Wissenschaft trainieren? Möchtest Du die globalen Zusammenhänge der wichtigsten Themen der Menschheit verstehen? Wenn ja, bist Du im Profil B genau richtig!
Im Geographie-Leistungskurs befassen wir uns mit unterschiedlichsten Räumen der Erde und ihren Merkmalen. In der E-Phase legen wird den Grundstein für die intensive Auseinandersetzung mit den Themen der Q-Phase. So sprechen wir unter Anderem über Rohstoffe und ihre Bedeutung für die Weltwirtschaft, Wirtschaftsbeziehungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene und über die Grenzen des Wachstums.
In der Q-Phase befasst Ihr Euch zunächst mit den naturgeographischen Grundlagen, wie beispielsweise der Plattentektonik und dem Vulkanismus, oder auch der Stadtgeographie, um zum Beispiel die Frage zu klären was die Stadt eigentlich zur Stadt macht, oder wie unterschiedlich Verstädterungsprozesse in Entwicklungsländern und Industrieländern ablaufen. Die Q2 steht dann unter der Überschrift „Tragfähigkeit und nachhaltige Entwicklung“, wobei auch die Globalisierung eine wichtige Rolle spielt.

Ich würde immer wieder das B-Profil wählen, weil

die Zusammenstellung der Fächer super passt und man coole Exkursionen macht!
Außerdem beschäftigt man sich im B-Profil mit relevanten und interessanten Themen wie z. B. aktuellen Naturkatastrophen, dem Klimawandel und der Politiik. (Frances S.)

Du siehst, unsere Themen sind sehr vielfältig und sehr aktuell und sie haben oftmals etwas mit Dir persönlich und Deinem Handeln zu tun. Gleiches gilt natürlich für den Grundkurs Politik. Hier werden die grundlegenden Themen von der Behörde vorgegeben und wechseln regelmäßig, um immer zum aktuellen Geschehen auf der Welt zu passen. Generell geht es um Demokratie als Gesellschaftsprinzip und die Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt, derzeit insbesondere in Hinblick auf die Bedeutung der Medien; Stichwort: Fake News. Hier ergeben sich vielfältige Überschneidungen mit dem Geographie-Leistungskurs; Veränderungen, Chancen und Herausforderungen durch den Prozess der Globalisierung sind in beiden Fächer relevant.

Das B-Profil in bewegten Bildern

Wall of fame - besondere Arbeitsergebnisse und Erlebnisse

Kursfahrt des Geographie Leistungskurses nach Lenggries (P1)

Kursfoto
Kursfoto

Tag 1:
Am Anreisetag haben wir uns um 7:45 Uhr am Bahnhof Vegesack getroffen und sind im Hauptbahnhof in den ICE nach München umgestiegen. Die Fahrt dauerte ungefähr 7 Stunden und verlief eigentlich ganz ruhig, bis der Anschlusszug gestrichen wurde. Grund dafür war das schwere Unwetter in Süd- und Oberbayern mit tennisballgroßen Hagelkörnern, Starkregen und schweren Gewittern, das in vielen Landkreisen große Zerstörungen verursacht hatte. In München Hauptbahnhof angekommen erfuhren wir, dass unser Anschlusszug zwar doch fährt, aber nur etwa die Hälfte der Strecke nach Lenggries. In Schaftlach sollten wir dann per Taxi zur Jugendherberge gebracht werden. Bis die Taxis dann endlich ankamen, vergingen etwa 90 Minuten, denn wir waren erstens nicht die Einzigen, die vom Bahnhof abgeholt werden sollten und zweitens war die Situation kurz nach dem Unwetter immer noch sehr chaotisch. Auf dem Weg im Taxi zur Jugendherberge sahen wir dann zum ersten Mal die Ausmaße des Unwetters: Äste lagen auf den Straßen, Autos waren durch den Hagel zerbeult, Fenster zerschlagen und Dachziegel runtergefallen. Dabei hatte es andere Ortschaften noch schlimmer getroffen als Lenggries, so behaupteten es zumindest ein paar Leute, die wir am Bahnhof getroffen haben. Dort seien teilweise ganze Hausdächer abgedeckt worden und Autos von den starken Regenfällen weggeschwemmt. Um 19:30 Uhr waren wir alle in der Jugendherberge angekommen und es gab (sehr gutes) Essen, danach hatten wir freie Zeit die wir mit Tischtennis, Kicker und spazieren gehen verbracht haben.

Tag 2:
Für den zweiten Tag war ursprünglich eine Stadttour durch München mit verschiedenen Vorträgen zum Thema Stadtentwicklung geplant, doch das Wetter war noch immer sehr regnerisch und deswegen gingen wir spontan ins Deutsche Museum, wo wir die Möglichkeit hatten, uns in aller Ruhe die verschiedenen Ausstellungen zu Themen wie Raumfahrt, Maschinen, Mathematik, Chemie, Fotografie und vieles mehr anzugucken. Anschließend hatten wir freie Zeit in München, um uns die Stadt selber anzugucken. Dabei vielen besonders die vielen Touristen und Geschäfte für reiche Leute auf, die man so direkt nicht in Bremen findet. Trotzdem ist München nicht besonders viel grüner als Bremen, denn auch dort gab es viel betonierte Fläche und wenig freien Raum. Am späten Nachmittag fuhren wir dann gemeinsam wieder nach Lenggries zurück und haben nach dem Essen noch zusammen Werwolf gespielt.

Tag 3:
Das Wetter hatte sich am dritten Tag schon deutlich gebessert, denn es blieb weitgehend trocken. Nach dem Frühstück wanderten wir ca. 8 Kilometer an der Isar entlang und hörten uns dort Vorträge über die Geschichte Bayerns, die Entstehung der Alpen und den Stadtentwicklungsplan für München an. Die Wanderung führte uns direkt an den sonst eher ruhigen Fluss entlang, der durch die starken Regenfälle und den Sturm sehr viel voller als sonst war und auch eine deutlich stärkere Strömung hatte. Aktionen wie Standup-Paddeling oder Rafting waren dadurch undenkbar und für die Zeit auch verboten. Abends gab es in der Jugendherberge ein sehr lustiges Pubquiz, das Herr Schelling und Herr Prigge vorbereitet hatten und anschließend sind wir mehr oder weniger früh ins Bett gegangen, denn für den nächsten Tag war die Exkursion auf die Zugspitze angedacht.

Tag 4:
Der vierte Tag begann für alle von uns sehr früh (um 6 Uhr aufstehen und um 7 Uhr losfahren). Der Bus holte uns um Punkt sieben Uhr ab und brachte uns zur Talstation der Zugspitze. Von dort aus fuhren wir mit der Zahnradbahn zur Hauptstation und von dort aus mit einer kleinen Gondel weiter auf die Klimastation der Zugspitze. Dort bekamen wir einen Vortrag über die Klima- und Wetterstation und Einblicke in die Räumlichkeiten und Arbeitsweisen. Anschließend fuhren wir mit der Gondel wieder zur Hauptstation und wollten dort eigentlich den Ausblick genießen, doch leider hatten sich in dieser Woche die Wolken in den Alpen festgesetzt und man konnte keine fünf Meter weit gucken, geschweige denn den Blick auf die Alpen genießen. Nach einem Vortrag über die Zugspitze und sehr vielen Gruppenfotos, beschlossen wir also dort Mittag zu essen und danach wieder (diesmal mit den riesen-Gondeln) runterzufahren. Unten angelangt machten wir noch einen kleinen Spaziergang am Eibsee entlang und hörten einen weiteren Vortrag über Tourismus in den Alpen. Den Abend verbrachten wir wieder mit verschiedenen Spielen im Gemeinschaftsraum.

Tag 5:
Tag fünf war nachträglich gesehen wahrscheinlich der anstrengendste für uns alle, denn geplant war eine Wanderung auf dem Gipfel des Braunecks (ein 1555 Meter hoher Berg nahe der Jugendherberge). Also wanderten wir gegen Vormittag los zur Bergbahn des Braunecks und hatten den Luxus von dort aus mit 4-Personen Gondeln etwa 15 Minuten auf den Gipfel zu fahren. Von dort aus starteten Herr Schelling und Herr Prigge eine 4 Stunden Wanderung mit uns. Leider mussten wir nach ein paar Minuten zwei Mitschüler zurücklassen, denn eine Schülerin hatte starke Knieschmerzen. Der Rest der Gruppe wanderte weiter. Erst gab es etwa die Hälfte des Weges etwas Steigung und wir mussten des Öfteren große Steine raufklettern, dafür war die Sicht atemberaubend. Nach ein paar Kilometern ging es dann wieder bergab und wir hatten zwischenzeitlich ganz schön mit den, durch den Regen, sehr feuchten und rutschigen Wegen zu kämpfen. Erschöpft, aber glücklich, kamen wir am frühen Nachmittag wieder an der Gipfelstation an und fuhren abermals mit den Gondeln nach unten. Abends war dann leider schon wieder Packen und Aufräumen angesagt und anschließend als Abschluss eine Runde Stockbrot am Lagerfeuer.

Tag 6:
Am letzten Tag war für alle wieder früh aufstehen angesagt, dann Koffer holen und finales Saubermachen der Zimmer. Nach dem Frühstück ging es dann zum Bahnhof, von dort aus zum München Hauptbahnhof und in den ICE nach Bremen. Die Zugfahrt zurück verlief deutlich ruhiger als die Hinfahrt, obwohl es am Anfang Stress mit einer weiteren Klasse in unserem Abteil gab, die auf der falschen Seite eingestiegen ist. Das führte zu Platzproblemen bei der Sitzplatzbelegung, doch auch dieses Problem konnte gelöst werden und wir nutzten die Rückfahrt, um uns alle auszuruhen. Gegen späten Nachmittag kamen wir in Bremen Hauptbahnhof an und stiegen dort in den Zug nach Vegesack. Dort endete unsere Kursfahrt dann ganz offiziell und sie wird uns für immer in guter Erinnerung bleiben. Wir haben mit eigenen Augen gesehen, was für Folgen der Klimawandel haben kann und, dass diese Folgen immer häufiger auftreten.

Impressionen