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Skifahrt 2026

Eine Woche Schnee, Spaß und unvergessliche Momente – unsere Skifahrt ins Zillertal

Schon die Anreise versprach Abenteuer: Über Nacht ging es mit dem Bus von Vegesack Richtung Österreich. Draußen Schnee, drinnen Aufregung. Manche hatten kurz Angst, dass das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung macht, es schneite nämlich seit einigen Tagen recht stark, aber genau das machte die Fahrt erst recht besonders. Als wir morgens ankamen, waren wir zwar müde, aber die Vorfreude war größer als jeder Schlafmangel.

Unsere Jugendherberge entpuppte sich als echtes Highlight: muckelig, charmant und mit stolzer, jägerlicher Deko. Dazu eine Aussicht, die uns erst einmal sprachlos machte. Trotz der langen Fahrt war klar: Diese Woche wird etwas Besonderes.

Nach dem Abholen der Skiausrüstung stieg die Spannung weiter und dann ging es endlich los. Tag 2 begann früh um 6:30, was uns sonst schwer gefallen wäre, aber der Gedanke an die Pisten ließ uns regelrecht aus den Betten springen.

In kleinen Gruppen starteten wir ins Abenteuer: Die Fortgeschrittenen direkt ins Pistenglück, die Anfänger Schritt für Schritt. Erst mit einem Ski, dann mit zwei, Pizza-Stop zum Bremsen und schließlich die richtige Technik. Von Lift zu Lift, von Piste zu Piste. Wir lernten schnell und hatten dabei jede Menge Spaß. Das gemeinsame Mittagessen in der Mountain View Lounge welches sogar inklusive war, war immer lecker und gab neue Energie.

Abends wartete schon die nächste Tradition: die Wahl des Dönigs, der Person mit der lustigsten oder dümmsten Aktion des Tages. Am ersten Abend traf es Henri und Leif aus der Q1, die auf dem Ankerlift spektakulär hinflogen, weil Henri unbedingt ein Selfie für die Familiengruppe machen wollte.

Tag 3 brachte große Fortschritte: Erste Anfänger wagten sich auf blaue Pisten, alle wurden sicherer. Auf einer abgeschiedenen Piste
gewöhnten wir uns an mehr Steigung, und einige Mutige probierten sogar die Funny Slope mit Tunnel, Spirale und Rennstrecke aus. Nach
ein paar harmlosen Stürzen wurde abends Herr Neuwert zum Dönig gekrönt. Er hatte in der Gondel versehentlich die Skier einer fremden
Frau mitgenommen.

Tag 4 zeigte, wie sehr wir zusammengewachsen waren. Pisten, bei denen wir am Anfang noch die Skier getragen hatten, fuhren wir jetzt locker herunter. In den Liften entstanden lustige Gespräche und echte Gemeinschaft. Abends folgte der Karaoke-Abend, organisiert von der Q1. Es gab alles von schiefen Tönen bis zu legendären Auftritten, inklusive leidenschaftlich mitsingender Lehrer.
Döniginnen des Abends: Anabelle und Clara. Schuld war mal wieder der Ankerlift.

Tag 5 wechselten wir erneut die Gruppen und fuhren auf deutlich höherem Niveau. Herr Neuwerth nahm seine Gruppe einmal quer
durch das Skigebiet, wir genossen überwältigende Ausblicke und meisterten sogar dunklerote Pisten. Beim Spieleabend (Hitster,
Poker, Wizard) wurde Jonna aus der E-Phase zur Dönigin, nachdem sie einen Sessellift durch ein Missgeschick kurzzeitig lahmgelegt hatte.

Tag 6 war der krönende Abschluss auf der Piste: Endlich durften alle frei fahren, auch die Anfänger, natürlich begleitet von Lehrkräften,
aber gemeinsam mit allen Freunden. Abends wurde ein letztes Mal der Dönig gewählt: Levin aus der Q1, der crashte, nachdem Leif, Henri und Adrian ihn aus dem Lift gerufen hatten und er abrupt die Kontrolle verlor.

Tag 7 hieß Abschied nehmen. Um 6 Uhr klingelte der Wecker, ein letztes Frühstück, dann zurück in den Bus. Wir waren traurig,
dass diese unglaubliche Woche vorbei war, tauschten aber auf der Heimfahrt Erinnerungen, Lacher und Insider aus – und freuten uns gleichzeitig auf zu Hause.

Unser Fazit: Diese Skifahrt war mehr als nur Schule im Schnee. Sie war Gemeinschaft, Herausforderung, Spaß und unvergessliche Erlebnisse. Wer nächstes Jahr die Chance hat mitzufahren: Tut es! Das Zillertal wartet und vielleicht wirst du ja der nächste Dönig.

-verfasst von: Leif Seifert, Luise Pogoda und Giuseppe Walther-

Schulcurricula

Sport

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