Städte wie Bordeaux oder Paris, schicke Kleidung, leckeres Essen und natürlich die Liebe – das alles verbinden wir mit Frankreich und vielleicht auch mit der französischen Sprache. Natürlich ist Frankreich aber so viel mehr und in Dutzenden anderen Ländern wird Französisch gesprochen. Einen Einblick davon vermittelt der Französischunterricht an der Kerschensteiner Straße.
Hier stellt sich der Fachbereich Französisch vor. Wir sind ein kleiner feiner Fachbereich, der sich unserem Nachbarland Frankreich und der französischen Sprache verschrieben hat.
Die Meisten von uns Fünf sind schon seit einigen Jahren am Gymnasium Vegesack tätig, wo wir ab Klasse 6 für den Erwerb der zweiten Fremdsprache zuständig sind. Die zweite Fremdsprache ist für alle Schüler*innen von Jahrgang 6 bis einschließlich 9 verpflichtend. Ein besonderes Highlight stellt der Schüleraustausch dar, der alle zwei Jahre stattfindet und der sich an die Klassen 8 und 9 richtet. Unsere Partnerschule Institution Sainte Philomène befindet sich in Haguenau, im schönen Elsass. Bilder vom Austausch finden Sie auf dieser Homepage.
Dessen ungeachtet kann bei uns ein Fremdsprachendiplom – in Zusammenarbeit mit dem Institut Français am Wall – erworben werden. Ähnlich wie beim englischen Cambridge Certificate gibt es verschiedene Niveaustufen, von A1 bis B2 (s. Foto).
B2 kann erst in Klasse 11 oder 12 erreicht werden – nicht nur deshalb hoffen wir sehr, dass es bald wieder einen Oberstufenkurs Französisch geben wird, zumal die letzten Abiturprüfungen stets mit der Note 1 bestanden wurden.
Warum ist es sinnvoll, Französisch zu lernen?
- Französisch ist in der Wirtschaft neben Englisch sehr gefragt.
- Frankreich ist Deutschlands zweitwichtigster Handelspartner
- Deutsch-französische Geschäftsbeziehungen schaffen viele Arbeitsplätze
- Deutsch-französische Kontakte gibt es in vielen Bereichen
- Französisch ist Amtssprache in 35 Staaten in Europa, Afrika, Asien und Amerika
Was bietet das Gymnasium Vegesack den Französischlerner*innen?
- Brieffreundschaften, Film und Fernsehen (z.B. im Rahmen des Kinofestivals Cinéfête)
- DELF, das europaweit geltende Fremdsprachendiplom
- Schüleraustausch mit Haguenau im Elsass
- Programme Sauzay und Voltaire, das sind staatlich bezuschusste Programme für individuelle Austausche (sind in Klasse 9 und 10 möglich); Dauer: 2 bis 6 Monate
Es freuen sich, weiterhin die französische Sprache zu vermitteln und den Kontakt zu unserem Nachbarn Frankreich herzustellen:
Agnes Fontius, Martin Große-Schulte, Carola Kretschmann, Martin Prigge und Ronja Scheper-Heck
Bis bald, à bientôt am Gymnasium Vegesack!
Je m’appelle Lilian. Je suis élève en neuvième année. Avant Noël, nous avions un projet dans le cours de français avec Mme Kretschmann. Nous avons dû faire une pièce radiophonique. Dans mon groupe, nous étions quatre élève: Elisabeth, Antonia, Vladislaw et moi.
Dans la production de notre polar, beaucoup de choses ont bien fonctionné, par exemple que nous respectaient toujours les exercices et que je pouvais faire confiance à mes amis parce que chaque personne faisait ses devoirs. Malheureusement, tout le monde n´ était pas toujours là. C´est pourquoi la communication n´a pas toujours été bonne.
Mais maintenant je veux vous présenter notre polar „Vladioutai“: Quatre amis qui s’appellent Céline, Livia, Valdi et Lilian jouent à cache-cache dans une forêt. Pendent qu’ils jouent, ils entendent un cri de Vladi. Ensuite, Lilian trouve une trace de sang. Tout à coup, Céline se rappelle que la semaine dernière une fille a trouvée morte dans la forêt. Après quelques minutes, les amis retrouvent Vladi avec une grande blessure à la tête qui saigne.
Ça fait deux semaines et Vladi raconte à l´hôpital que, dans la forêt, il a couru contre un arbre parce que il était effrayé d’un homme avec un couteau.
Mon groupe est heureux avec son polar parce qu’il symbolise l´amitié et qu’on est là pour les autres.
Nous espérons que vous trouvez notre polar intéressant et que vous voulez l’écouter.
Merci tout le monde et au revoir
Lilian de la 9a
Hörspiel (m4a, 9.1 MB)
Die Teilnahme an der Delf-Prüfung hat sich sehr gelohnt und ich würde sie auf jeden Fall wiederholen. Durch Delf hatte ich die Chance, meine Stärken in Französisch zu prüfen, aber auch neue Menschen kennenlernen.
Die Erfahrung war es wert. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich würde es definitiv weiter empfehlen.
Léa
Etwas ausführlicher beschreibt Léa ihre Erfahrungen wie folgt:
Pour moi, Delf m’a aidé à découvrir où sont mes forces et où je peux m’améliorer en français. J’étais très excité le jour de l’examen, mais à la fin, c’était très amusant. Non seulement j’ai appris à connaître des nouvelles personnes, mais on a également l’avantage d’être préparé aux examens précédents, car ils sont structurés de la même manière. Au jour de l’examen oral, nous avons eu la chance, de la poursuivre à l’institut Français de Brème. Enfin de compte, je peux dire que je le répéterais immédiatement, si on me donnais l’offre. Je le recommande fort.
Bei einer biblioboîte handelt es sich um eine von den Schülerinnen und Schülern gestaltete Bücherkiste, mithilfe derer eine französische Lektüre im Rahmen einer mündlichen Buchvorstellung präsentiert wird.
Am 29. Januar 2024 fand am Gymnasium Vegesack erstmals „Der Tag der deutsch-französischen Freundschaft“ statt. Alle Schüler*innen der Französischkurse aus den 8. und 9. Jahrgängen nahmen an diesem Spektakel teil.
Es wurden kursübergreifende Ateliers gegründet und alle Schüler*innen konnten wählen, in welchem Atelier sie kreativ werden wollten. Es gab vier verschiedene Ateliers, die von jeweils zwei Lehrer*innen begleitet wurden: théâtre, musique, art (Kunst) und cuisine (Kochen). Im Atelier „théâtre“ waren Frau Fontius, Französischlehrerin, und Frau Daues, Lehrerin für Darstellendes Spiel, aktiv. Herr Bergmann, Musiklehrer an unserer Schule, übte, unterstützt von seinem Französischkollegen Herrn Prigge, mit den Schüler*innen französische Lieder im Atelier „musique“ ein. Im Atelier „Kochen“ waren zwei Lehrerinnen aktiv: Frau Kretschmann und Frau Nienhaber. Frau Rikhof leitete das Atelier „Kunst“. So konnte an diesem Tag jeder seinen Talenten freien Lauf lassen oder auch neue Talente entdecken.
In den ersten vier Stunden wurden in den einzelnen Ateliers themenorientiert ein Beitrag für die Abschlussfeier vorbereitet.
Im Atelier „Kochen“ wurden beispielsweise typisch französische Speisen wie Baguette mit einer Vielzahl von verschiedenen Käsesorten, Crêpes mit Nutella und Apfelmus, Croissants und Waffeln vorbereitet, die am Ende von allen Schüler*innen bei der Abschlussfeier probiert werden durften. In diesen vier Stunden wurde in Kleingruppen eingekauft und verschiedene Köstlichkeiten in der Schulküche im Förderzentrum selbst hergestellt.
Französische Lieder wurden im Atelier „musique“ geübt, die dann bei der Abschlussfeier mit allen gemeinsam gesungen wurden. Herr Bergmann begleitete diese Lieder auf seiner Gitarre und dem Klavier - und wir sangen alle mit.
Im Atelier „théâtre“ schrieben die Schüler*innen vier Theaterstücke zum Thema „Un problème au restaurant“. Die Teilnehmer dieses Ateliers übten mit Frau Daues, Emotionen auszudrücken und frei zu sprechen. Es wurden verschiedenen Vorübungen durch Frau Daues angeleitet, die sich in diesem Bereich gut auskannte. Nach diesen Übungen zur Lockerung schrieben die Schüler*innen in Kleingruppen verschiedene Stücke und lernten, wie sie diese szenisch auf der Bühne mit einfachen Mitteln darstellen können. Ich war selbst in dieser Gruppe und fand am Anfang es gar nicht so einfach, mich in die Rolle hineinzuversetzen und viel mit Gestik und Mimik zu arbeiten. Im Laufe des Vormittags gelang mir das aber besser. Am Ende stellten wir unsere Stücke auf der Bühne des Förderzentrums in ihren Gruppen den anderen Ateliers vor. Die Theaterstücke waren alle auf ihre Art und Weise einzigartig und gut umgesetzt. Um das Theaterstück abzurunden, designte das Atelier „Kunst“ passende Bühnenbilder zum Thema „Restaurant“ und bereicherte mit diesen die Bühne. So ließen diese die Theaterstücke nochmal viel lebendiger wirken. Alle klatschten und waren begeistert, in welch kurzer Zeit so kreative Theaterstücke geschrieben und geübt werden konnten.
Später sang die Musikgruppe mit Herrn Bergmann am Klavier zwei bekannte französische Lieder und die anderen Schüler*innen wurden eingeladen, mit Hilfe der ausgeteilten Liederzettel mit einzustimmen. Nun wurde das Buffet mit den Köstlichkeiten des Kochteams freigegeben und alle Schüle*innen stürzten sich auf das Baguette, die Crêpes und den Käse. In Windeseile waren die Büffettische leer. Le repas était très délicieux.
Als alle aufgegessen hatten, sammelten sich die Schüler*innen und Lehrer*innen in ihren einzelnen Ateliers, um aufzuräumen. In nicht einmal 20 Minuten und mit vielen helfenden Händen waren die Küche, die Bühne und alle anderen Räume aufgeräumt und gefegt.
Als Abschluss gab es in den Kleingruppen eine kleine Reflexionsrunde. Jeder konnte mitteilen, was als positiv erlebt wurde und /oder wo noch Verbesserungsbedarf bestand.
Um 14 Uhr war ein ereignisreicher Schulvormittag beendet. Mir hat der Tag sehr gut gefallen, denn jeder konnte an diesem Tag ein Stück weit über sich hinauswachsen und die französische Sprache und Kultur noch näher kennenlernen.
Auf ein Neues im kommenden Jahr? Oder: A la prochaine?
Schulcurriculum Französisch Klasse 6-9 (pdf, 97.2 KB)
Schulcurriculum Französisch Klasse E-Phase (pdf, 14 KB)
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Der Fachbereich Französisch beim Kollegiumsausflug während der Präsenztage nach den Sommerferien 2021.